Am besten beginnt der Tag früh. Um acht ist der Lago di Piediluco noch spiegelglatt, die Burgruine auf dem Hügel liegt im Dunst, und vom hölzernen Steg springt man ins kühle Wasser, bevor die ersten Boote kommen.
Gegen Mittag wird es voll an den alten Tribünen. Wir breiten ein Tuch aus — Brot, Pecorino, Feigen, dazu der Blick über den See. Kinder springen vom Steg, jemand paddelt vorbei.
Am späten Nachmittag lohnt der Umweg über die Dörfer: Steinhäuser, Kakibäume, enge Gassen, die golden werden. Zehn Minuten weiter donnert die Cascata delle Marmore ins Tal.
Und abends, zurück im Dorf, ein Aperitivo auf der Piazza, während die Zikaden langsam leiser werden. Ein ganzer, langsamer Tag — genau dafür sind wir hier.
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