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Baden & See · N° D12 · Nov. 2023 DE

Ein ganzer, langsamer Tag am See

Am besten beginnt der Tag früh. Um acht ist der Lago di Piediluco noch spiegelglatt, die Burgruine auf dem Hügel liegt im Dunst, und vom hölzernen Steg springt man ins kühle Wasser, bevor die ersten Boote kommen.

Morgens am Steg — der Lago di Piediluco liegt spiegelglatt.

Gegen Mittag wird es voll an den alten Tribünen. Wir breiten ein Tuch aus — Brot, Pecorino, Feigen, dazu der Blick über den See. Kinder springen vom Steg, jemand paddelt vorbei.

Ein alter Kakibaum vor einer Steinfassade im Dorf.

Am späten Nachmittag lohnt der Umweg über die Dörfer: Steinhäuser, Kakibäume, enge Gassen, die golden werden. Zehn Minuten weiter donnert die Cascata delle Marmore ins Tal.

Gruß aus dem Fenster in den Gassen des Borgo.

Und abends, zurück im Dorf, ein Aperitivo auf der Piazza, während die Zikaden langsam leiser werden. Ein ganzer, langsamer Tag — genau dafür sind wir hier.

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